WordPress – mehr Vorteile als Nachteile.

WordPress ist ein sogenanntes Open-Source Content Management System, dass permanent weiterentwickelt wird. Und zwar kostenlos von intelligenten Menschen, die Optimierungsvorschläge liefern und Anwendungen, sog. Plugins, entwickeln um so den Nutzen von WordPress ständig zu verbessern.

Dazu gehören auch sehr leistungsstarke Pagebuilder, etwa Divi oder Elementor. So kann der Designer eine Website individuell und schnell gestalten, ohne die große Ahnung vom Codieren zu haben. Es ist natürlich immer von Vorteil, wenn man es trotzdem hat, zumindest etwas, aber prinzipiell geht es komplett ohne. Man muß als Gestalter also kein Nerd sein. Nicht einmal, wenn man den klassischen Gutenberg Pagebuilder nutzt. Den hat man nämlich mittlerweile auch an die anderen Platzhirschen angepasst und er bietet heute, wie z.B. Elementor, Sektionen zur Erstellung der Webdesigns an. So weit so gut für den klassischen Designer, der heute also keinen teuren Programmierer mehr engagieren muß, um das umzusetzen, was er oder sie im Kopf hat.

Was hat der Kunde von WordPress?

Der Vorteil für Kunden liegt damit auf der Hand. Das Erstellen lassen von einer Websites ist dank WordPress nicht mehr exorbitant teuer. Das ist besonders interessant für kleinere Unternehmen oder Start Ups, die einen simplen Internetauftritt benötigen, um sich erst einmal zu präsentieren. Realistisch geht das bereits ab ca. 1.000 € für die Erstellung einer modernen, kleinen Longpage, die auf allen Geräten (Desktop, Tablet, Handy) erst mal gut aussieht und relevante Infos transportiert und einem zusätzlichen Hostingpaket, das pro Jahr auch nicht die Welt kostet. Natürlich muss der Kunde den Content für so einen Preis selbst liefern, aber das wiederum ist eine ideale Übung zur Bewusstmachung dessen, was das junge Unternehmen überhaupt ausmacht, bzw. was tatsächlich relevante Inhalte sind, die man transportieren sollte.  

Mit WordPress kann man allerdings noch viel mehr machen – eigentlich sogar alles. Von der breit aufgestellten Konzernseite über den Online-Shop bis hin zur Landingpage. Deshalb sind ca. 50 % sämtlicher Websites weltweit mit WordPress erstellt worden. Selbst das White House in Washington nutzt das Open Source CMS. Womit wir schon beim Thema Sicherheit sind.

Wie sicher ist WordPress?

Damit eine WP Site sicher ist und problemlos funktioniert, müssen die genutzten Plugins, der Pagebuilder und WordPress turnusmäßig aktualisiert werden. Nur so werden Sicherheitslücken vermieden. Die Online Welt ist nämlich ein ziemliches Hacker-Schwein. Ergo bedeutet eine WordPress Website nicht: Einmal erstellen und erst wieder rangehen, wenn das Unternehmen eine neue Website braucht, sondern permanente Minimalpflege. Wir reden hier von ungefähr 15 Minuten in der Woche, die man benötigt, um Plugins, Themes, und WordPress auf aktuellem Stand zu halten. Das kann man selbst machen oder durch den Designer, der die Website gebaut hat, machen lassen. Tut man es nicht, passiert in er Regel erst mal nichts aber irgendwann wird die Seite langsam, lädt nicht mehr richtig oder – wenn man Pech hat – gar nicht mehr.

Abgesehen vom notwendigen Aktualisieren der Site, ist es natürlich grundsätzlich notwendig, Chapta Vorkehrungen zu treffen, damit man nicht mit Spam zugefüllt wird und eine starke Firewall zu aktivieren, damit die Website möglichst nicht gehackt wird und man im schlimmsten Fall einer Erpressungsattacke ausgesetzt ist. Sollte das dennoch passieren, dann sind alle gut beraten, die im Vorfeld einen übergreifenden IT Systemschutz eingerichtet haben. Beispielsweise mit einem virtuelle Server. Was aber ein anderes spannendes Thema ist. Insbesondere für Unternehmen, die hochsensible Daten auf der Website haben.

Es gibt übrigens Alternativen zu den kostenfreien Pagebuildern, die selbst Plugins im Paket anbieten und die man nicht mehr ständig selbst aktualisieren muß, da die Anbieter das eigenständig machen. Die sind aber dafür teurer. Wenn auch nicht maßlos.

Ist Wix eine echte Alternative?

In den ersten Jahren haben wir hin und wieder Wix Website gebaut, dann jedoch festgestellt, dass man mit WordPress Websites, insbesondere in Kombination mit Elementor, einfach flexibler gestalten kann. Zudem laden die Seiten schneller, da der Server, auf den die jeweilige Website gehostet wird, frei wählbar ist und nah liegen kann, bzw. aus DSGVO Gründen auch sollte und nicht in den USA, Taiwan oder Israel. Für absolute Anfänger und alle, die sich eine Website wirklich mal eben selbst bauen möchten, hat Wix hingegen Vorteile, da es wirklich sehr einfach zu erlernen ist.

Wenn Sie professionelle Hilfe bei der Erstellung, Wartung oder Programmierung Ihrer WordPress Website benötigen, kontaktieren Sie uns einfach. Wir unterstützen Sie gern und kostengünstig.